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Hermann Heye

Die Hermann Heye ist eine zweifachgekuppelte Nassdampflokomotive und bringt ein Dienstgewicht von 36,5 Tonnen auf die Waage. Sie ist die kleinste der drei Normalspur-Dampfloks der MEH. Als sie im Jahre 1941 die Werkshallen der Maschinenfabrik Jung in Jungenthal unter der Fabriknummer 9246 verließ tobte der zweite Weltkrieg und Buntmetalle waren knapp. Die Hermann Heye war deswegen eine Lok die komplett aus so genannten "Heimstoffen" bestand, sprich: Materialien, die ausschließlich im Deutschen Reich gewonnen wurden. Dieser Umstand wurde allerdings schon bald nach dem Kriege beseitigt, als beispielsweise wieder Kupfer für Rohrleitungen u.ä. zur Verfügung stand. Nach ihrer Ablieferung wurde die Maschine bei den Gerresheimer Glaswerken in Düsseldorf eingesetzt, bis sie im Jahre 1982 als zweite Dampflok zu den Hammer Eisenbahnfreunden gelangte. Seit 2005 ist sie auf Grund von Alterungserscheinungen am Kessel abgestellt. Die Lokomotive ist nach dem langjährigen Geschäftsführer und Sohn des Firmengründers der Gerresheimer Glashütte benannt, der 1941 verstarb.

Derzeit nicht betriebsfähig - In der Wiederaufarbeitung


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