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Zum Weihnachtsmarkt nach Goslar

Die letzte große Fahrt des Jahres führt uns immer zu einem attraktiven Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr war Goslar ausgewählt, mit einer Anfahrt über eine typische „Heckeneilzugstrecke“. Dieser Begriff bildete sich für die Züge, die abseits der großen Magistralen direkte Verbindungen über mittlere und weitere Strecken ohne Umstieg ermöglichten. Dazu zählten auch die Strecken, die das Weserbergland oder den Solling nach Niedersachsen und weiter in Richtung Harz überquerten. Durchgehende Züge aus dem Ruhrgebiet waren früher üblich.

Viadukt bei Greene, (C) S. Bollmann

Wie in jedem Jahr wurden ab Oktober die freien Plätze knapp, so dass kurz vor 9 Uhr ein fast voller Wirtschaftswunderzug ostwärts aufbrach. An der Spitze wieder unsere beiden Dieselloks V 200 033 und 212 079, die den Zug sicher und so gut wie pünktlich und gut geheizt über die Strecke brachten.

Zustiege bis Paderborn füllten den Zug weiter, so dass er letztlich vollständig besetzt war. Hinter Altenbeken durchfuhren wir den 1.600 m langen Rehbergtunnel, ehe es weiter in Richtung Bad Driburg, Höxter und Holzminden ging. Dort wurden am Kloster Corvey erst die Weser und dann der Solling als Trennung zum Leinetal überquert. Weiter ging es über Kreiensen nach Goslar, das fast auf die Minute genau erreicht wurde.

  

Angekommen in Goslar: Lokumlauf und Abstellung (C) A. Eberhardt

 Dort konnten dann unsere Fahrgäste die über 1.000 Fachwerkhäuser des Welterbes Goslar, die Kaiserpfalz und vor allem den Weihnachtsmarkt genießen. Dieses Flair, verbunden einer bunten Mischung von Ständen aller Art, die unvermeidlichen Glühweinstände bis hin zum vielfältigen Kunstgewerbe, lässt niemanden unberührt.Die Gassen und die Gänge auf dem Markt waren voller Menschen, die an den Ständen nach Geschenken schauten oder eine der vielen gastonomischen Angebote annahmen.

    

Eindrücke aus der Stadt (C) U. Hentschel

 

Währenddessen wurde der Zug zur Seite gestellt und der Heizkessel der 212 mit frischem Speisewasser versorgt, um auch auf dem Rückweg den Zug wohlig mit der unvergleichlichen Wärme einer Dampfheizung zu versorgen. Dazu hatte sich die örtliche Feuerwehr angemeldet, die mit einem Tanklöschfahrzeug sowohl den Wassertank der 212 als auch die Toiletten des Zugs mit frischem Wasser versorgten. Außerdem wurde eine Zwischenreinigung des Zugs vorgenommen. Dann war auch für die Zugbesatzung Freizeit angesagt.

  

Ab 17 Uhr kehrten nach und nach unsere Fahrgäste zum Zug zurück, sehr zufrieden mit dem Erlebten, und auch froh, sich in dem warmen Zug niederlassen zu können. Wieder pünktlich begann die Fahrt, manchmal etwas ausgebremst von entgegenkommenden Zügen, so dass auch Hamm nur kurz nach der geplanten Zeit wieder erreicht wurde. Dass die Fahrgäste sehr zufrieden waren, zeigt sich auch darin, dass schon viele Fahrkarten für die Fahrt zum Weihnachtsfahrt in Lüneburg vorbestellt wurden und die 1. Klasse sogar schon fast ausgebucht ist.

Jedenfalls freuen wir uns über dieses Vertrauen, was wieder einmal zeigt, dass wir auf dem Zug sehr gute Arbeit leisten und auch unsere Ziele das Interesse unserer Gäste trifft.


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